Schloss und Tierpark Schönbrunn

Sich einmal wie Sisi fühlen

Schloss Schönbrunn ist eines der imposantesten und bedeutendsten Kulturdenkmäler Österreichs mit über 300 Jahren Geschichte.

“Welch´ schöner Brunn´” soll Kaiser Mathias, Sohn von Maximilian II ausgerufen haben, als er 1612 bei der morgendlichen Jagd eine idyllische Quelle entdeckte. Exakt an der Stelle, an der das Wasser aus dem Boden sprudelte, steht heute der weltberühmte Neptunbrunnen. Rundherum erstreckt sich über 190 Hektar das Areal des größten Barock-Schlosses Österreichs und UNESCO Weltkulturerbe Schloss Schönbrunn. Es gilt als ein Meisterwerk der menschlichen Schöpferkraft.
Zusammen mit seinen prachtvollen Gärten und dem ältesten Zoo der Welt ist das Schloss Schönbrunn ein Gesamtkunstwerk – reich an Geschichte und einzigartig in seiner Pracht. Wir nehmen Sie mit auf eine Entdeckungsreise durch die Gemächer von Sissi und Franz, auf Irrwegen durch die prächtige Parkanlage und in die exotische Tierwelt eines des artenreichsten und modernsten Tierparks der Welt.
 
Geschichte des Schloss Schönbrunn…
 
…ist eine lange und bewegte Geschichte. Fast jeder bringt das Schloss erst einmal mit Kaiserin Elisabeth (Sisi) in Verbindung. Das ist auch nicht falsch, doch bevor das Schloss zur Sommerresidenz der Kaiserin Elisabeth und des Kaisers Franz Joseph wurde, ging es durch zahlreiche Hände und diente unterschiedlichen Zwecken. Im 15. Jahrhundert wurde auf dem großzügigen Areal ein Jagdschloss errichtet, das dann vom Habsburger Kaiser Maximilian II gekauft und als Jagdgebiet eingefriedet wurde. 1683 wurde das Schloss im Zuge der zweiten Türkenbelagerung komplett zerstört. Kaiser Leopold I fasste den Entschluss, für seinen Thronfolger Joseph einen repräsentativen Neubau zu errichten. So entstand 1688 der „Schönbrunn I-Entwurf“, ein architektonisches Meisterwerk, das dem Schloss Versailles in Prunk und Protz sehr nahekam. Kurz nach Fertigstellung 1728 wurde Schloss Schönbrunn mitsamt seinen Gärten an den kaiserlichen Hof verkauft, genauer gesagt an Karl VI., der es wiederum seiner Tochter Maria Theresia zur Verfügung stellte. Sie war es, die Schönbrunn zum kaiserlichen Sommersitz ernannte und die meisten bis heute bestehenden Umbauten vornehmen ließ. Der botanische Garten, die wunderschöne Gloriette, der Obeliskbrunnen, all das haben die Wiener ihr zu verdanken. Während der Koalitionskriege bezog Napoleon Quartier im Schloss Schönbrunn, es blieb jedoch fest in kaiserlicher Hand. So kam es, dass 1830 Franz Joseph I. im Schloss zur Welt kam und die Geschichte des jungen Kaisers Franz und seiner Sisi ihren Lauf nahm.
 
Das Schloss Schönbrunn.
© WienTourismus/Peter Rigaud
Die ehemalige Sommerresidenz der Habsburger wurde im 17. Jahrhundert von Kaiser Leopold I. zusammen mit dem Barockarchitekten Johann Bernhard Fischer von Erlach erbaut und hat eine spannende Geschichte.
 
Imperiale Sommerresidenz mit 1.441 kaiserlichen Gemächern
 
Schloss Schönbrunn hat insgesamt 1.441 Räume, die alle in prunkvollem Rokoko-Stil gehalten sind. 45 der kaiserlichen Gemächer und prunkvollen Repräsentationsräume können besichtigt werden. Dazu gehören die aus dem 19. Jahrhundert stammenden Wohnräume des Kaisers Franz Joseph und seiner Gemahlin Elisabeth, die Repräsentationsräume im Mittelteil des Schlosses, die kaiserlichen Appartements Maria Theresias und Franz I. Stephans und das Appartement, das von den Eltern Kaiser Franz Josephs bewohnt wurde. Der wohl berühmteste Raum des Schlosses ist der Spiegelsaal. Mit seiner prächtigen Weißgold-Rokokodekoration und den namensgebenden Kristallspiegeln, die einander reflektieren und den Raum optisch größer erscheinen lassen, ist das Spiegelzimmer ein typisches Beispiel repräsentativer Ausstattung aus der Zeit Maria Theresias.
 
Das imposante Spiegelzimmer im Schloss Schönbrunn.
© Schloss Schönbrunn Kultur-und Betriebsges. m.b.H; Foto: Alexander Eugen Koller
Mit seiner prächtigen Weißgold-Rokokodekoration und den Kristallspiegeln, die dem Raum seinen Namen gaben, ist das Spiegelzimmer ein typisches Beispiel repräsentativer Ausstattung aus der Zeit Maria Theresias.
 
Schlosspark Schönbrunn
 
Das Schloss und sein Park bilden ein untrennbares Ensemble. Rund 500 Hektar Fläche wurden im 18. Jahrhundert im Barockstil angelegt. Durch bunte Blumenmeere winden sich unzählige Pfade, dekoriert mit insgesamt 44 Marmorskulpturen. Die meisten davon stehen am Rand des "großen Parterre", dem Zentrum des Parks, das sich an der Hauptachse der Anlage bis zum Gloriette-Hügel erstreckt. Sie erzählen Geschichten der griechisch-römischen Mythologie ebenso wie der beeindruckende Neptunbrunnen mit seinen überlebensgroßen Figuren. Eine Entdeckungsreise für alle Sinne führt durch den Irrgarten des Schlossparks. Das insgesamt fast 7.000 Quadratmeter große Areal besteht aus drei Teilen. Im eigentliche Irrgarten führen mehrere Wege zur zentralen Aussichtsplattform, während es im Labyrinth nur einen Weg zum Ziel gibt. Der dritte Teil, das Labyrinthikon, ist ein Spielplatz mit einzelnen Spielstationen für Groß und Klein.
Die große Parterre mit dem Neptunbrunnen.
© WienTourismus/Peter Rigaud
Das Große Parterre - die Mittelachse der Schlossanlage ist symmetrisch angelegt und endet mit dem Neptunbrunnen.
Der Irrgarten des Schloss Schönbrunn.
© WienTourismus/Peter Rigaud
Der Irrgarten und das Labyrinth im Schlosspark Schönbrunn wurden nach historischen Plänen wiederhergestellt und laden nun Kinder und Eltern zum Entdecken ein.
Das Palmenhaus

Eine weitere Hauptattraktion im Schlosspark ist das Palmenhaus. Es wurde von Kaiser Franz Joseph I. 1880 in Auftrag gegeben, um die umfangreichen, aus aller Welt zusammengetragenen habsburgischen Pflanzensammlungen in würdigem Rahmen zu präsentieren. Das größte Glashaus des europäischen Kontinents ist in drei Klimabereiche aufgeteilt und beherbergt rund 4500 mediterrane, tropische und subtropische Pflanzen. Nicht nur für Pflanzenkenner sind die drei aneinandergrenzenden Pavillons eine Attraktion, die einzigartige Eisenkonstruktion beeindruckt schon von Ferne. 45.000 Glasscheiben wurden verarbeitet, um dem späthistorischen Bau spürbare Leichtigkeit zu verleihen.
 
Das Palmenhaus im Schlosspark Schönbrunn.
©WienTourismus/Willfried Gredler-Oxenbauer
Das Palmenhaus im Schlosspark Schönbrunn fasziniert durch seine Architektur und die üppige Pflanzenwelt.

Gloriette

Auf dem Hügel des Schlossgartens, mit Blick auf das Schloss, befindet sich die „Gloriette“, was übersetzt so viel bedeutet wie „der Tempel der Ehre“. Das Gebäude war ursprünglich als Denkmal an den Krieg gedacht, weshalb oben gut sichtbar der kaiserliche Adler thront. Mit dem Bau der „Gloriette“ wollte Maria Theresia ihre Macht demonstrieren. Wann immer sie mit ihren Gästen die 20 Meter hohe Aussichts-Terrasse betrat, lag ihr Wien zu Füßen. 
 
Die Gloriette.
© Schloss Schönbrunn Kultur-und Betriebsges. m.b.H; Foto: Alexander Eugen Koller
Die Gloriette wurde einst als Heldendenkmal errichtet. Sie schließt den Schlossgarten optisch nach Süden hin ab.

Tiergarten Schönbrunn

Der Tiergarten Schönbrunn ist der älteste Zoo der Welt und wurde fünfmal in Folge als bester Zoo Europas ausgezeichnet. Er wurde 1752 von Maria Theresias Gemahl Kaiser Franz I. Stephan gegründet und ist Teil des UNESCO Weltkulturerbes Schönbrunn. Es sind das imperiale Flair und die Verbindung von Denkmalschutz und zeitgemäßer Tierhaltung die seinen besonderen Charme ausmachen. Auf einer Fläche von 17 Hektar bietet der Zoo einen Lebensraum für über 700, zum Teil hochbedrohte Tierarten. Ob Arktis, afrikanische Savanne, tropischer Regenwald oder heimische Wald- und Wasserlandschaften: Die Tieranlagen ermöglichen eine Reise in die unterschiedlichsten tierischen Lebensbereiche. Der Tiergarten Schönbrunn ist heute nicht nur ein beliebter Erholungsraum, sondern auch ein Bildungszentrum sowie ein starker Partner für Natur- und Artenschutzprojekte, denn Maßnahmen zum Schutz und Erhalt von Tierarten können nur gefördert werden, wenn sie von der breiten Öffentlichkeit mitgetragen werden.
 
Der Tiergarten Schönbrunn begeistert seine Besucher für die Welt der Tiere und weckt ihr Bewusstsein für deren Schutz. Das Bild zeigt die tägliche Mähnenrobbenfütterung.

Passend für eine Sightseeing-Tour durch die prunkvollen Gemächer von Sisi und Franz hat Högl eine Kollektionslinie entworfen, die Femininität, Eleganz und mondänen Charme vereint. Die „Vienna Edition“ zollt der hohen Handwerkskunst ihrer Heimat Tribut. Dekorative Schmuckapplikationen in goldener Metalloptik lassen die Schuhklassiker zu echten Kunstwerken avancieren.
 
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