Prinz Eugens barockes Erbe

Schloss Belvedere und Schloss Hof

Wie keine andere Stadt bezaubert Wien seine Gäste mit imperialem Flair aus der Kaiserzeit.

Wien, die Heimatstadt von Högl, zählt mit 27 Schlössern, 150 Palais, 300 Museen und Sammlungen zu den internationalen Kulturmetropolen und bezaubert seine Besucher mit reicher Tradition und imperialem Charme. Folgen Sie uns auf eine Tour durch längst vergangene Zeiten zu den prächtigen Barockschlössern Belvedere und Schloss Hof. Letzteres diente Högl als imposante Shootingkulisse für die Kampagne Herbst/Winter 2019 und ist ein echter Geheimtipp für Liebhaber der barocken Architektur.

Schloss Belvedere - Barockes Juwel

Anfang des 18. Jahrhunderts wurde das Schloss Belvedere von dem berühmten Barockarchitekten Johann Lucas von Hildebrandt als Sommerresidenz für Prinz Eugen von Savoyen erbaut. Nach dessen Tod von Maria Theresa erworben, ist das Belvedere heute Heimat der größten österreichischen Kunstsammlung vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Es vereint Baukunst und Kunsterlebnis auf einzigartige Weise, weshalb die barocke Parkanlage mit den beiden Schlössern schon vor langer Zeit zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt wurde.
© Shutterstock
Das Belvedere ist nicht nur ein prachtvolles Barockschloss, sondern beherbergt auch eine der wertvollsten Kunstsammlungen Österreichs mit den Hauptwerken von Gustav Klimt.

 

Das Obere Belvedere wurde 1723 fertiggestellt und ist heute das meistbesuchte Kunstmuseum Österreichs – mit den Highlights von Klimt, Schiele, Funke, Monet und van Gogh. Das Herzstück der Kunstsammlung bilden die 24 Gemälde von Gustav Klimt mit seinen goldenen Bildern "Der Kuss" und "Judith". Vor allem Klimts „Kuss“ ist weltberühmt. Das 180 x 180 cm große Gemälde entstand in den Jahren 1908/09 und zeigt Klimt und seine Freundin Emilie Flöge als Liebespaar.

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Das Obere Belvedere diente nach seiner Fertigstellung 1723 zunächst als kaiserliche Sommerresidenz und wurde hauptsächlich zu repräsentativen Zwecken wie der Unterzeichnung des österreichischen Staatsvertrages genutzt.
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Heute beherbergt der Haupttrackt des Schlosses die weltgrößte Klimt-Sammlung, darunter das berühmte Gemälde „Der Kuss“.

Schloss Hof – die Sommerresidenz Prinz Eugenes

Es ist das größte der sechs Marchfeldschlösser. Schloss Hof liegt östlich von Wien in der Ortschaft Schloßhof, unweit der Grenze zur Slowakei. Das prächtige Ensemble bestehend aus dem zweistöckigen Schloss, dem Garten und dem Gutshof, diente als prachtvolle Kulisse des Högl Kampagnenshootings Herbst/Winter 2019.

Nachdem Prinz Eugen von Savoyen die Anlage 1725 erworben hatte, baute er sie zu einem repräsentativen Landsitz aus. Wo einst seine Hoheit zwischen den Feldzügen Erholung fand, können Besucher heute in die faszinierende Welt des Barocks eintauchen. Bei einem ausgedehnten Streifzug durch die Prunkräume und Wohnräume bis zu den unterirdischen Kellergewölben zeigt sich die wechselhafte Geschichte des Schlosses.
 

© Hertha Hurnaus
Über mehr als 70 Hektar erstreckt sich im Osten Niederösterreichs das Areal von Schloss Hof.


Schloss Hof ist von einem imposanten Barockgarten mit Treppen, Brunnen und Statuen umgeben. Die barocke Gartenanlage erstreckt sich über sieben Terrassen. Mit der Fertigstellung der siebenten und somit letzten Terrasse ist das Gesamtkunstwerk vollendet und zeugt mit den beiden barocken Orangerien mit vorgelagerten Gärten von der Sammel- und Gartenleidenschaft des Prinzen. Nach 15 Jahren detailgenauer Rekonstruktion ist der Barockgarten in seinem Erscheinungsbild wiederhergestellt und für Gäste erlebbar wie im 18. Jahrhundert. 

© SKB Lois Lammerhuber
Das Gartenparadies wurde nach französischem Vorbild errichtet. Im 19. und 20. Jahrhundert verfiel der Garten zusehends, seitdem wurden die einzelnen Terrassenbereiche schrittweise restauriert.
Ein wohl durchdachtes Skulpturenprogramm huldigt dem einstigen Schlossherrn Prinz Eugen. Die Sphinx im Schlosspark diente Högl als epochale Shooting-Location.

Der prächtige Garten zählt heute zu einem der bedeutendsten Europas. Beim Flanieren auf den zahlreichen Spazierwegen ist man umgeben von der Schönheit und Pracht der Anlage: 16 Hektar auf 7 Terrassen mit mythologischen Skulpturen, 35.000 Blumen – je nach Jahreszeit im Frühlings- oder Sommerflor – die Große Kaskade und weitere Wasserspiele, ein geheimnisvolles Labyrinth und ein Irrgarten mit einer Aussichtsplattform laden 364 Tagen im Jahr zum „Entschleunigen“ und „Lustwandeln“ ein.

© Hertha Hurnaus
Die barocke Brunnenanlage „Große Kaskade“ ist in Größe und Kunstfertigkeit mit jener in Versailles vergleichbar. Für die Wasserspiele werden in einer Stunde rund 200 Kubikmeter Wasser bewegt.
Insgesamt verteilen sich 600 Quadratmeter Wasseroberfläche auf zwei Becken und den Wasserfall. Ilvie Wittek posierte als Kampagnenmodel in den neuen wasserfesten Gore ®-Tex Modellen.

Wenn Sie auf den kulturellen Spuren Österreichs wandeln, dann in Schuhen, die dem prachtvollen Ambiente der barocken Juwelen würdig sind. In der aktuellen Högl Kollektion spiegeln Pumps und Stiefeletten in ornamentalem Blütendesign, von Klimt inspiriert, den Charme des Jugendstils wieder. 

 

 
 
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